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Lyrics for Tage, Die Welkten by Nocte Obducta:
| | | Artist: | Nocte Obducta |
| | Album: | Unknown | | Track: | Tage, Die Welkten | | | | Date Added: | 18/10/2007 | | Views: | 135 | | | | Lyrics: | Wir wachten eines Morgens auf, im Bett das Herbstlaub, rau und kalt
An glasberaubte Fensterbgen
hatte Efeu sich gekrallt
Zerbroch'nes Glas, verschlaf'ner Blick, das immer so zerzauste Haar
Ich sah dich an und fragte mich, weshalb es nicht wie frher war
Der Weg zum bade
harsch und trist, das Wasser eisig und verstaubt
Den matten Spiegeln hatte irgendwer das Lcheln
lngst geraubt
Ich schleppte mich hinab zum Flu, sah taub zwlf Monde weit zurck
Im
Spiegelbild flo hinter mir verschwommen noch ein altes Stck
Zurck in meinen Hallen fand
der Tag mich schwach und ausgezehrt
Warum nur hattest Du die Glut, die uns verband, nicht mehr
genhrt?
Die letzten Scheite im Kamin, zu Asche waren sie verbrannt
Vielleicht war diesem
Feuer immer nur dein Rcken zugewandt...
Doch Schmerz in allen deinen Gesten troff wie Blut
von dir herab
Die Bitternis in jedem Wort war jedem weit'ren Wort ein Grab
Doch Schmerz
allein gibt Kraft, und Blumen welken mit der Zeit
Die tiefste Liebe fault und stirbt, wenn man
nicht hrt, wonach sie schreit | | | | Reddit | X / Twitter | Facebook | Copy link | |
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