| Lyrics: | Ich find auf meinem Globus so viel Flachen ohne Brot
und ehemals bunte Teile farbt ein
Blutstrom tadlich rot,
die Gier, Haa, Neid und Rachsucht sind die Seuchen dieser Welt,
das Immunsystem verlaat sich auf den Waren-Gott, das Geld.
Die Klugheit liegt am
Boden,
die Vernunft wird noch verrackt,
die niedrigsten Instinkte schlagen zu,
wohin man blickt.
Das alles scheint weit weg, doch es beginnt vor deiner Tar,
der Nachste, der die Kalte spart, kann meistens nichts dafar.
Neue Bracken, aber
Flasse voller dummer Arroganz,
neue Bracken, aber Taler tiefster Intoleranz,
neue
Bracken, neue Wege, aufeinander zuzugeh'n,
ganz behutsam, voller Achtung, miteinander
umzugeh'n:
Brader gibt's am Stammtisch, Schnaps im Kopf, den Geist im Glas,
in
Sorge um ihr Vaterland gedeiht ihr Fremdenhaa,
daa Deutsche bess're Menschen sind, wer's
nicht weia, kann's dort erfahren
und daa das alles nicht so schlimm war bei Adolf, in den
Nazi-Jahren.
Der Scheich ist hochwillkommen,
wenn er far Panzer Dollars gibt,
sein Landsmann auf der Flucht vor Folter
ist weniger beliebt.
Die Tar
wird schnell verriegelt, ist das kein Asylbetrug?
Die paar gutgemeinten Lichterketten waren
noch lange nicht genug.
Neue Bracken, aber Flasse voller dummer Arroganz,
neue
Bracken, aber Taler tiefster Intoleranz,
neue Bracken, neue Wege, aufeinander zuzugeh'n,
ganz behutsam, voller Achtung, miteinander umzugeh'n |